Schmerzfreie „Spritzen“ – die neue und sanfte Form der Betäubung

Bei der konventionellen Lokalanästhesie wurde bisher nicht nur der zu behandelnde Zahn betäubt, sondern auch die umliegenden Zähne sowie die Lippe, die Zunge und die Wange. Eine zielgerichtete Betäubung des einzelnen Zahnes war nicht möglich. Es dauerte daher oft einige Stunden, bis das Taubheitsgefühl einer Anästhesie nachgelassen hatte, sodass Patienten nach der Behandlung oft nur eingeschränkt essen und trinken konnten.

Erst durch die Entwicklung neuartiger Anästhesieformen, wie zum Beispiel der intraligamentären Anästhesie, ist man heute in der Lage, nur einen einzelnen Zahn zu betäuben. Dadurch können besonders sanfte und schonende sowie für den Patienten deutlich angenehmere Betäubungen durchführt durchgeführt werden.

Vorteile moderner Betäubungstechniken:

  • Betäubungen können unter Zuhilfenahme eines Oberflächenanästhesie-Gels oder -Sprays deutlich angenehmer und ohne den üblichen Einstichschmerz durch eine Spritze durchgeführt werden. 
  • Die Anästhesiemenge kann deutlich reduziert werden, was zudem gewebeschonender ist.
  • Der Patient empfindet eine absolute Schmerzfreiheit während der gesamten Behandlung.
  • Es besteht kein stundenlanges Taubheitsgefühl mehr. Die Betäubung lässt sofort nach der Behandlung nach.
  • Es findet lediglich die Betäubung des zu behandelnden Zahnes statt und somit besteht kein unangenehmes Taubheitsgefühl im Bereich der Wange, der Lippe und der Zunge.

Wohlfühlen und Entspannen bei der Zahnbehandlung

In der Regel findet eine zahnärztliche Behandlung unter einer örtlichen Betäubung statt und ist somit für den Patienten während der gesamten Behandlungszeit absolut schmerzfrei. In Einzelfällen kann eine Behandlung auch unter Dämmerschlaf (Sedierung) stattfinden. Hierbei wird eine Kombination aus Beruhigung und Schmerzausschaltung angewandt, so dass der Patient völlig entspannt ist, keine Schmerzen spürt und sich in einem schlafähnlichen Zustand befindet.