Krebsvorsorge beim Zahnarzt

Akute und chronische Veränderungen der Mundschleimhaut können eine Vorstufe von Mundhöhlenkrebs sein bzw. bei längerem Bestehen in einen solchen übergehen. Die Heilungschancen derartiger Mundhöhlen- und Rachenkarzinome sind gut. Voraussetzung hierfür sind jedoch eine frühzeitige Erkennung und eine darauf folgende adäquate Therapie.

Schleimhautveränderungen im Mund- und Rachenbereich können symptomlos verlaufen. Das heißt, dass diese nicht immer mit Beschwerden wie z. B. Schmerzen oder Brennen einhergehen und daher von den Patienten meist unbemerkt bleiben. 

Nur eine halbjährliche, genaue Untersuchung der Mundhöhle durch den Zahnarzt führt zu einer frühzeitigen Erkennung.

Die halbjährliche Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt gewinnt somit nicht nur mit Blick auf die Zahngesundheit an Bedeutung, sondern dient auch einer regelmäßigen Krebsvorsorge und Früherkennung von Mundschleimhauterkrankungen. Sie richtet sich zudem an diejenigen Patienten, die nicht mehr ihre eigenen Zähne besitzen.

Aus diesen Gründen empfehlen wir unseren Patienten, ungeachtet des Alters, eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung in halbjährlichen Intervallen vornehmen zu lassen.

Krebsvorsorge-Test mit Bürstenbiopsie

Zur Früherkennung bösartiger Veränderungen steht uns ein absolut schmerzfreies, nicht-invasives Verfahren zur Verfügung: die so genannte Bürstenbiopsie, welche ohne Lokalanästhesie (Betäubung), mittels eines kleinen Bürstenabstrichs und anschließender diagnostischer Laborauswertung, erfolgt.

Bei verdächtigen Veränderungen der Schleimhaut empfehlen wir auch eine Probeentnahme der betroffenen Schleimhaut zur mikroskopischen Untersuchung.